Schwitzhüttenwochen für Männer am Weltenhof 16. – 18. Oktober
16. October 2026 – 18. October 2026
Mitte Oktober beginnt die Natur, ihre Kräfte zurückzunehmen.
Was im Sommer nach außen gedrängt hat, gewachsen und sichtbar geworden ist, zieht sich langsam wieder zurück. Die Tage werden kürzer, die Erde kühler, die Säfte sinken. Es ist eine Zeit des Sammelns und der Ernte – und zugleich eine Zeit des Loslassens.

Auch für uns kann diese Bewegung eine Einladung sein, stiller zu werden und wahrzunehmen:
Was ist in diesem Jahr gewachsen? Was ist reif geworden? Was darf ich mitnehmen – und was darf zurückbleiben?
Von 16.–18. Oktober öffne ich am Weltenhof wieder den Raum für ein „Brüder der Erde“-Wochenende.
Wir kommen als Kreis von Männern zusammen, um unsere Geschichten zu teilen, einander mit dem Herzen zuzuhören und uns von der Medizin zweier Schwitzhütten begleiten zu lassen.
Die erste Schwitzhütte dient dem Ankommen und Synchronisieren. Wir kommen am Platz an, im Kreis der Männer und bei uns selbst. Wir lassen den Alltag ein Stück weit zurück und schaffen Raum für das, was an diesem Wochenende gesehen werden möchte.
Denn wir dürfen mit einer klaren Absicht kommen – und gleichzeitig bereit sein, sie wieder loszulassen.
Manchmal glauben wir genau zu wissen, worum es geht.
Was geheilt, geklärt oder verändert werden soll.
Und manchmal zeigt sich, wenn wir still genug werden, etwas ganz anderes.
Etwas, das unter unserer ursprünglichen Geschichte liegt. Etwas, das nicht gesucht wurde und dennoch gesehen werden möchte.
Die zweite Schwitzhütte ist diesem Raum gewidmet. Wir nehmen unsere mitgebrachten Absichten mit hinein – aber auch das, was sich im Laufe des Wochenendes neu zeigt. Wir geben ihm Stimme, Atem, Hitze und Gebet und überlassen ein Stück weit der Hütte, was daraus werden darf.
Yoga begleitet uns wieder als Teil des Rahmens. Am Samstag und Sonntag beginnen wir den Morgen in Stille und mit einer geführten Praxis, um feiner auf den Körper und den Atem zu hören und auf das, was darunter liegt.

Im Vertrauen, dass sich das zeigen darf, was wirklich gesehen werden möchte.
In der Zeitqualität des Herbstes aus der Fülle zur Essenz, vom Tun zum Lauschen und Loslassen.
Melde dich bei mir, wenn du dich gerufen fühlst.
Ich freue mich auf dieses Wochenende im Kreis der Brüder.
vom Herzen,
Sascha
